WELLENSIEK: Sanierung der Druckguss Westfalen Behringer GmbH & Co. KG (DWB) erfolgreich abgeschlossen

Velbert, 27. Januar 2026.
Der Neustart des deutschen Zinkdruckguss-Herstellers Druckguss Westfalen Behringer GmbH & Co. KG (DWB) ist gelungen. Die Geschäftsführung hat den Geschäftsbetrieb des Unternehmens an die Otto Rentrop Unternehmensgruppe (Plettenberg) veräußert. Nach Annahme des durch die Eigenverwaltung erarbeiteten Insolvenzplans führt Otto Rentrop die Produktion am einzigen Standort Velbert mit sämtlichen der rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fort.

Die Sanierung von DWB erfolgte im Zuge eines Eigenverwaltungsverfahrens, das im Februar des Vorjahres begonnen hatte. Der Neustart ist damit nach rund elf Monaten gelungen.

Otto Rentrop ist der ideale Partner für DWB“, betonte Friedrich Birnbreier von der Kanzlei Wellensiek, der als Generalbevollmächtigter die Eigenverwaltung gemeinsam mit der Geschäftsführung gesteuert hatte. „DWB erhält durch die Übernahme Zugang zu neuen Märkten und Kunden. Umgekehrt profitiert Otto Rentrop vom Know-how bei DWB und ebenfalls vom jahrzehntelang aufgebauten DWB-Kundenstamm.“

Der Geschäftsübergang ist zum Jahreswechsel 2025/2026 erfolgt.

Druckguss Westfalen Behringer ist Hersteller von Zinkdruckguss-Produkten sowie Spezialist für Beschlagtechnik und Oberflächentechnik. Das Unternehmen wurde 1973 gegründet. DWB ist gesellschaftsrechtlich nunmehr in die Otto-Rentrop-Gruppe integriert.

Nick Piepenburg von der Restrukturierungsberatung Turnaround Management Partners hatte die Sanierung in operativer Hinsicht maßgeblich unterstützt. Wellensiek war im Zuge der Sanierung nicht nur für die Umsetzung der Eigenverwaltung verantwortlich, sondern übernahm auch die rechtliche Beratung der Geschäftsleitung und verantwortete gemeinsam mit Robert Neufeld von Novaerion den M&A-Prozess.

Als Sachwalter begleitete Dr. Christian Holzmann von Brinkmann & Partner die Sanierung. Auch er sieht die mit dem Verfahren bezweckte Sanierung als verwirklicht an:
„Die Umsetzung des Insolvenzplans bedeutet nicht nur eine nachhaltige Zukunft für die Beschäftigten der DWB, sondern wird sich auch in einer deutlich höheren Quote für die Gläubiger niederschlagen.“

Einen besonderen Verdienst an der erfolgreichen Sanierung des Unternehmens haben die Mitarbeiter“, ergänzte Birnbreier. „Sie haben während des gesamten Eigenverwaltungsverfahrens mit vollem Engagement weitergearbeitet und dem Unternehmen loyal zur Seite gestanden.“