Hameln, 5.5.2026: Nachdem das Amtsgericht Hameln am 21. April 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Commodo Services GmbH im niedersächsischen Springe eingeleitet hatte, hat sich der vorläufige Insolvenzverwalter, Nikolas Otto von der Restrukturierungskanzlei BBL, vor Ort einen ersten Überblick über die Lage des Transport- und Logistikdienstleisters verschafft.
Der Geschäftsbetrieb wird derzeit fortgeführt. Die Fortführung gestalte sich aufgrund der bestehenden strukturellen und organisatorischen Herausforderungen allerdings als anspruchsvoll, erklärte Otto. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die notwendigen Voraussetzungen für eine nachhaltige Fortführung zu schaffen.“
Die rund 30 Mitarbeiter sind weiterhin im Einsatz. Die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes ist eingeleitet, um die Zahlung der Löhne und Gehälter für die kommenden Monate sicherzustellen.
Parallel dazu werden die wirtschaftlichen Verhältnisse sowie die bestehenden Vertrags- und Unternehmensstrukturen umfassend aufgearbeitet. Hierzu zählt auch die Abstimmung mit internationalen Geschäftspartnern und verbundenen Strukturen. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und eine tragfähige Fortführungsperspektive zu entwickeln.
Die Commodo Services GmbH ist im Bereich Transport- und Logistikdienstleistungen tätig und erbringt insbesondere grenzüberschreitende Güterverkehrsleistungen mit schweren Nutzfahrzeugen. Ein Schwerpunkt liegt auf fest disponierten Linienverkehrsleistungen im Automotive-Umfeld sowie im Bereich kombinierter Verkehr.
Über BBL Brockdorff
BBL gehört seit vielen Jahren zu den bundesweit führenden Kanzleien mit klarem Fokus auf Sondersituationen – Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden, darunter 50 Anwältinnen und Anwälten ist die Kanzlei deutschlandweit präsent, zudem gibt es ein Büro in London.