PLUTA Anwalt Dr. Thiemann verkauft Deskcenter-Software an mosaic IT

Leipzig, 21. August 2026. Im Insolvenzverfahren der Deskcenter AG hat Rechtsanwalt Dr. Stephan Thiemann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH gestern die geistigen Eigentumsrechte an die mosaic IT GmbH verkauft. Die Vereinbarung umfasst unter anderem Software, Sourcecode, die Markenrechte sowie die zugehörigen Domains. Über die wirtschaftlichen Details der Transaktion haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Durch die Veräußerung der Software und deren Rechte gibt es auch eine Perspektive für die Kunden. Die mosaic IT GmbH wird den bisherigen Deskcenter-Kunden kurzfristig ein Angebot unterbreiten, damit sie die Software weiterhin nutzen können. Hierzu können die Kunden sich auch unter www.deskcenter.com und www.mosaic-it.de informieren.

Als Service-Provider bündelt die mosaic IT Security- sowie Cloud-Lösungen zur Sicherung und Optimierung der Geschäftsabläufe der Kunden. Das Unternehmen hat seinen Sitz ebenfalls in Leipzig und arbeitet bereits seit vielen Jahren mit der Deskcenter AG zusammen.

„Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, die den Wert der Software erhält und zugleich den Kunden eine Perspektive bietet. Mit der Veräußerung an die mosaic IT GmbH haben wir dafür eine gute Grundlage geschaffen“, sagt Insolvenzverwalter Dr. Stephan Thiemann.

Michael Bölk, Geschäftsführer der mosaic IT GmbH, sagt: „Beide Unternehmen haben schon Hand in Hand gearbeitet, dies ist daher ein logischer Schritt für uns gewesen. Wir freuen uns, dass wir so schnell eine Lösung erzielt haben, die nicht nur unser Security-Portfolio sinnvoll erweitert, aber dabei auch Deskcenter-Kunden ein Angebot zur weiteren Nutzung der Software macht.“

Bestmögliche Verwertung im Interesse der Gläubiger


Das zuständige Amtsgericht Leipzig hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Deskcenter AG zum 1. August 2026 eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Stephan Thiemann von PLUTA zum Insolvenzverwalter bestellt. Bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren führte das Sanierungsteam zusammen mit der Geschäftsführung zahlreiche Gespräche mit potenziellen Investoren. Eine Übernahme ließ sich letztlich nicht realisieren, da die Finanzierung durch den Investor nicht rechtzeitig sichergestellt werden konnte. Ohne Investor musste der Geschäftsbetrieb zum Bedauern der Verantwortlichen Anfang August eingestellt werden.

Die Software verfügt über einen hohen technologischen Wert. „Wir haben die Assets gezielt am Markt angeboten und erreichen mit dem Verkauf die bestmögliche Verwertung im Interesse der Gläubiger“, so PLUTA Rechtsanwalt Heinz-Joachim Hombach, der gemeinsam mit Norman Scheller im Sanierungsteam des Verwalters tätig ist. Zudem unterstützte Enrico Noack von der TRINUS-Restrukturierung GmbH.


Über PLUTA:
PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich herausfordernden Situationen. Wir unterstützen Unternehmen in allen Phasen des Lebenszyklus – bei Transaktionen, in der Restrukturierung, aber auch durch Sanierung und Fortführung in Krisen oder Insolvenzsituationen. Bei Bedarf übernehmen PLUTA Sanierungsexperten dabei zudem Führungsfunktionen in Unternehmen. Seit Gründung 1982 ist PLUTA stetig gewachsen und beschäftigt heute über 600 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien und Italien. Mehr als 300 Kaufleute, Betriebswirte, Rechtsanwälte, Wirtschaftsjuristen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Ökonomen, Bankfachwirte, Buchhalter, Ingenieure und Fachkräfte für Insolvenzverwaltung, darunter viele mit Mehrfachqualifikationen, sorgen für praktikable, wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. PLUTA gehört zur Spitzengruppe der Restrukturierungsgesellschaften, was Rankings und Auszeichnungen von WirtschaftsWoche, Focus, Handelsblatt, brand eins, INDat, JUVE, The Legal 500 und Lexology Index belegen. Weitere Informationen unter www.pluta.net.