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Übernahme der Nobiskrug-Werft durch Flensburger Schiffbau-Gesellschaft erfolgreich abgeschlossen

  • Bundeskartellamt erteilt Freigabe
  • Rechtlichen Bedingungen wurden erfüllt
  • Vielversprechende Investorensuche für eigenständige Stahlbauabteilung

Rendsburg, 19. August 2021 / Der Insolvenzverwalter der Nobiskrug-Werft, Hendrik Gittermann von der Kanzlei REIMER, hat den Geschäftsbetrieb der international renommierten Superyacht-Werft mit rund 280 Beschäftigten heute rechtswirksam an die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übergeben („Closing“). Der Verkauf erfolgte bereits am 16. Juli 2021, stand jedoch noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe sowie des Eintritts weiterer aufschiebender Bedingungen. Diese juristischen Hürden sind nun genommen und die übertragende Sanierung ist damit weitgehend abgeschlossen.

Offen ist nun noch die Veräußerung der Nobiskrug-Stahlbauabteilung mit etwa 30 Beschäftigten, die von der FSG nicht mit übernommen wurde. „Ich bin jedoch zuversichtlich, auch hierfür zeitnah einen Investor zu finden“, sagt Gittermann. Es gäbe bereits mehrere sehr ernsthafte Interessenten. „Für die potenziellen Investoren sind nicht allein die bestehenden Aufträge für Bau und Wartung der Schleusentore des Nord-Ostsee-Kanals interessant, sondern auch die langfristige Sicherung des überragenden Know-hows der Belegschaft.“